Der US-Präsident ist mit Mafiabossen verglichen worden, mit römischen Kaisern, mit Diktatoren. Trumps Äußerungen zu Iran zeigen aber: Die wohl treffendsten Analogien lassen sich in den Wüsteneien des Nahen Ostens und Nordafrikas ausbuddeln. Gräbt man da, landet man natürlich schnell bei Mohammed Said al-Sahhaf. Saddam Husseins Informationsminister verbreitete seine Wahrheit über den dritten Golfkrieg, bis es irgendwann wirklich nicht mehr ging: Selbst als am 9. April 2003 die Saddam-Statue im Herzen Bagdads gestürzt wurde, hatte er das Regime seines Herren noch verteidigt. Erst als sich einen Tag später die Kämpfe seinem TV-Studio näherten, hat er „langsam sein schwarzes Barett abgenommen und die Schulterstücke seiner Uniformjacke zusammengefaltet“, wie einer seiner Mitarbeiter später berichtete. „Er hat ‚Auf Wiedersehen‘ gesagt und ist dann durch die Hintertür verschwunden.“
Iran-KriegComical Donald
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Die Siegesmeldungen des US-Präsidenten zum Iran-Krieg werden immer bizarrer. Das kannte man bisher vor allem von Machthabern aus dem Nahen Osten. Steht Trump ihnen näher, als er selbst annehmen mag?
