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Nachwuchsförderung:Filmhochschule modernisiert sich

"Visual Effects" und Montage als neue Studienschwerpunkte

Um den Nachwuchs fit für aktuelle Herausforderungen der Branche zu machen, erweitert die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) ihr Lehrangebot - und setzt dabei auf die verstärkte Verzahnung bestehender Abteilungen. Wie die HFF mitteilte, können sich Interessierte von diesem Freitag an erstmals für die neuen Studienschwerpunkte Bildgestaltung mit Schwerpunkt "Visual Effects" (VFX) sowie Montage bewerben. Der Lehrbetrieb soll zum nächsten Wintersemester im Oktober 2020 aufgenommen werden, unter der Voraussetzung, "dass seitens des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst das für die Aufnahme des Studienbetriebs erforderliche Einvernehmen erteilt werden kann", wie es heißt.

"Mit der voraussichtlichen Erweiterung unseres Lehrangebots um die beiden Studienschwerpunkte VFX und Montage ermöglichen wir unseren Studierenden eine noch größere Vielfalt, ihre Talente zu professionalisieren und an einem Markt zu bestehen, der sich momentan in einem spannenden Wandel befindet, in dem Flexibilität und Agilität gefragt sind", sagte HFF-Präsidentin Bettina Reitz. Der Aufbau des neuen Studienschwerpunkts VFX erfolgt maßgeblich durch HFF-Kameraprofessor Tom Fährmann gemeinsam mit Professor Jürgen Schopper (Studienfachleiter Film & Animation an der Technischen Hochschule Nürnberg). Der neue Studienschwerpunkt Montage ist in den beiden Regie-Abteilungen verankert und soll durch die HFF-Professoren Karin Jurschick (Dokumentarfilm) und Andreas Gruber (Kino- und Fernsehfilm) vorangetrieben werden.

Bisher konnten sich Bewerber für die Studiengänge Regie Kino- und Fernsehfilm, Regie Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik, Produktion und Medienwirtschaft, Drehbuch und Bildgestaltung/Kamera bewerben. Die beiden neu geplanten und in bestehenden Abteilungen verankerten Studienschwerpunkte VFX und Montage würden das bisherige Spektrum deutlich erweitern.