Nachruf auf Georg G. Iggers:Der andere Sinn für Geschichte

Lesezeit: 2 min

Georg Iggers

Georg G. Iggers, 1926 in Hamburg geboren, war einer der wichtigsten Erforscher der deutschen Geschichtswissenschaft.

(Foto: privat)

Der bedeutende Historiograf Georg G. Iggers, gebürtiger Hamburger und emigriert in die USA, ist dort gestorben.

Von Gustav Seibt

Den Satz Thomas Manns, dass es nicht zwei Deutschland gibt, ein böses und ein gutes, sondern nur eines, dem sein Bestes durch Teufelslist zum Bösen ausschlug, bewährt vielleicht nichts deutlicher als die Geschichte der deutschen Geschichtswissenschaft. Denn diese löste sich am Ende des 18. Jahrhunderts von naturrechtlichen und rationalistischen Modellen, die alle Epochen und Kulturen mit den gleichen Maßstäben maßen. Sie wollte "verstehen". Das hieß, Vergangenes nach dessen eigenen Vorgaben und Lebenswirklichkeiten zu begreifen, als historische Besonderheit, als "Individualität".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Liebe und Oktoberfest
Wenn die Wiesn zum Beziehungskiller wird
female hands over silver computer keyboard working at office desk , 2253167.jpg, business, office, indoor, notebook, wor
Weiterbildung
Wie man Programmieren lernen kann
Senior climber on a mountain ridge; Fit im Alter Gesundheit SZ-Magazin Getty
Gesundheit
Wie ich die Faulheit besiegte und endlich loslief
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebeskummer
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Andrea Sawatzki
"Man strandet auf dem Höhepunkt der Karriere"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB