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Nach Enoch zu Guttenbergs Tod:Chorgemeinschaft löst sich auf

Knapp zwei Monate nach dem Tod ihres langjährigen Leiters Enoch zu Guttenberg hat die Chorgemeinschaft Neubeuern ihre Selbstauflösung beschlossen. Das von der Familie zu Guttenberg organisierte Gedenkkonzert am 24. September im Münchner Herkulessaal unter Kent Nagano werde der letzte Auftritt des Ensembles sein, sagte Gertrud Dürbeck vom Musikbüro Guttenberg, das gleichfalls zum Jahresbeginn 2019 abgewickelt wird. Guttenberg hatte den Chor, dessen Leitung er 1967 übernahm, zu einem Ensemble von Weltgeltung gemacht. Mit ihm gastierte die Chorgemeinschaft beim Papst, in der Carnegie Hall und vielen international bedeutenden Sälen. Was aus der Klangverwaltung, dem Guttenberg eng verbundenen Orchester wird, ist noch nicht entschieden. Die Planungen für die von Guttenberg gegründeten Herrenchiemsee-Festspiele 2019 laufen einstweilen weiter.

© SZ vom 03.08.2018 / etho
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