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Musiktheater:Bilaterale Verhandlungen der Liebe

Szene mit Netta Or (Sechste von links) in der Titelrolle und Lawrence Zazzo als Delio (Vierter von li.).

(Foto: SWR/Martina Pipprich)

Bei den Schwetzinger Festspielen bringt Amélie Niermeyer die Oper "Veremonda, die Amazone von Aragón" von Francesco Cavalli erstmals auf eine deutsche Bühne.

Von Reinhard J. Brembeck

Was für eine königlich alberne Schnapsidee, denken sich - das ist ganz deutlich zu sehen - die sonst nur an harmlose Tändeleien gewöhnten spanischen Hofdamen. Denn nun müssen sie, unversehens als Kampfweiber hergerichtet, über die Bühne des kleinen Schwetzinger Hoftheaters kriechen. Die Musik lässt ihnen dazu die feindlichen Kugeln und Schrapnelle um die Ohren sausen. Ausgedacht hat sich dieses Spektakel aber nicht die Regisseurin Amélie Niermeyer, sondern der Librettist Giulio Strozzi, und zwar schon vor 350 Jahren. Seine 1652 in Venedig herausgekommene, eine fiktive Geschichte ausspinnende Oper "Veremonda, die Amazone von Aragón" trieft in jedem Satz und sogar im Titel vor Ironie.

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