Musiker-Sohn öffnet FamilienarchivStar, Wrack, Vater - Johnny Cash

Er war Genie und Trinker. Er kannte Ruhm, aber auch die Drogenhölle, verschwand in der Wüste und liebte "heißer als eine Chilischote". Ein neuer Bildband zeigt den großen Country-Musiker Johnny Cash aus der Sicht seines Sohnes John Carter Cash.

So haben wir den "Man in Black" noch nie gesehen! Ein neuer Bildband zeigt Ruhm und Erfolg, aber auch Alkohol- und Drogenhölle des großen Country-Musikers aus der Sicht seines Sohnes John Carter Cash. Die Bilder.

Er war eine Legende. Der "Man in Black", der "King of Country", ein Genie. Und ein Wrack. Ein Star. Und ein Vater. Der Vater von John Carter Cash, dem einzigen gemeinsamen Sohn von Johnny Cash und June Carter. Eben jener Sohn begleitete seinen Vater seit seiner Geburt auf Konzerte. Er produzierte später mehrere Alben seiner Eltern. Und er bringt nun eine Biographie mit exklusiven Fotos und teils ausklappbaren Erinnerungsschnipseln heraus. Mein Vater Johnny Cash heißt der private Fotoband mit 160 Seiten und 200 Abbildungen. Und die sind ein wahrer Schatz. Ein privates Bastel- und Poesiealbum der Familie Cash. Denn in diesen Schnappschüssen und Zeichnungen, Gedichten, Songtexten und Briefen erkennt man den Menschen hinter dem Star. Wie in dem Bild aus dem Jahr 1967, das Johnny und June in ihrem Haus am See zeigt. Ganz relaxt, lächelnd.

Text und Bildauswahl: Meike Mai

Johnny Cash mit seiner Frau June Carter in ihrem Haus am See

Bild: John C. Cash/Knesebeck Verlag 25. Oktober 2011, 17:122011-10-25 17:12:35 © sueddeutsche.de/mmai/cag/lala