Hamburg (dpa/lno) - An der Staatsoper Hamburg hat diesen Sonntag (18.00 Uhr) „Lady Macbeth von Mzensk“ Premiere. In Dmitri Schostakowitschs Oper aus dem Jahre 1934 versucht sich eine junge Frau aus den Zwängen des Kleinstadtlebens zu befreien und wird zur Mörderin. Die gesellschaftskritischen Untertöne erregten seinerzeit das Missfallen des sowjetischen Diktators Josef Stalin und brachten den Komponisten in Lebensgefahr.
Die Neuproduktion inszeniert die Filmregisseurin Angelina Nikonova, die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kent Nagano. In der Titelpartie ist die finnische Sopranistin Camilla Nylund zu erleben. Es spielt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg.
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