Die schlechte Nachricht zuerst: „Proteus 2481“, geschrieben und inszeniert von Thomas Köck an den Münchner Kammerspielen, ist eine ziemlich überfrachtete Angelegenheit. Es ist laut, es ist chaotisch, grell, bunt und alles gleichzeitig. Aber nicht unbedingt im guten Sinne, sondern so, als schaue man vier Fernsehprogramme parallel. Um ein Haar hätte sich das inklusive Projekt hier in einen albernen Zirkus verwandelt.
Münchner KammerspieleDer nackte Wahnsinn
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„Proteus 2481“ von Thomas Köck an den Münchner Kammerspielen hätte zum Anarchie-Zirkus implodieren können. Dass das nicht passiert, liegt vor allem an einem grandiosen Samuel Koch.
Von Christiane Lutz
