TheaterBis dass die Not sie scheidet

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Ein glückliches Paar, doch der Countdown läuft: Barbara Horvath als Iokaste und Florian von Manteuffel als Ödipus am Residenztheater.
Ein glückliches Paar, doch der Countdown läuft: Barbara Horvath als Iokaste und Florian von Manteuffel als Ödipus am Residenztheater. Birgit Hupfeld

Robert Icke hat Sophokles’ „Ödipus“ ins Jahr 2026 verlegt und einen Politthriller daraus gemacht. Damit hatte er bereits Erfolg in London und New York, nun ist seine Inszenierung in München zu sehen.

Von Yvonne Poppek

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„Oedipus“ hat einen eigenen Internetshop. Da kann man T-Shirts und Tassen mit dem Aufdruck „Truth is a Motherf**ker.“ kaufen. Verschickt wird aus den USA, denn dort war Robert Ickes radikal ins heute übersetzte Adaption der antiken Tragödie am Broadway zu sehen. „Ist es mitreißend? Gott, ja“, schrieb etwa die New York Times. Mark Strong und Lesley Manville spielten Ödipus und Iokaste. Zuvor waren sie in der exakt gleichen Inszenierung am Londoner Westend zu sehen. Nun hat der britische Regisseur seinen „Ödipus“ nach München gebracht. Und auch wenn es vielleicht keinen Merchandise-Shop geben wird, lässt sich vermuten: „Ödipus“ am Residenztheater wird ein Kassenschlager.

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