Wechsel an der StaatsoperNeues Gesicht im Nationaltheater: Patrick Wasserbauer übernimmt Leitungsfunktion

Die Bayerische Staatsoper in München.
Die Bayerische Staatsoper in München. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Für Kunstminister Markus Blume ist Patrick Wasserbauer ein Mann mit „besten Voraussetzungen“. Denn der neue Geschäftsführende Direktor hat nicht nur Jura studiert.

Patrick Wasserbauer wird neuer Geschäftsführender Direktor der Bayerischen Staatsoper. Der Nachfolger von Roland Schwab wird sein Amt am 1. November antreten. Bei der Unterzeichnung des Vertrages nannte ihn der bayerische Kunstminister Markus Blume einen „profilierten und äußerst engagierten Kulturmanager mit einer großen Leidenschaft für Musik und Theater“. Und er sei auch, unterstrich Blume, vertraut mit komplexen Sanierungsmaßnahmen im Kulturbetrieb: „beste Voraussetzungen“ für die Planung der Sanierung des Nationaltheaters – „unser kulturelles Flaggschiff“ – in den nächsten Jahren.

Patrick Wasserbauer (links) mit Kunstminister Markus Blume (re.) und  Staatsintendant Serge Dorny.
Patrick Wasserbauer (links) mit Kunstminister Markus Blume (re.) und  Staatsintendant Serge Dorny. (Foto: Axel Koenig / StMWK)

Wasserbauer, 1965 geboren in Würzburg, studierte von 1984 bis 1986 Violine am Richard-Strauss-Konservatorium in München und von 1986 bis 1991 Rechtswissenschaften in München und Passau. Nach dem Zweiten Staatsexamen 1995 war er als juristischer Berater für den Kulturraum Erzgebirge tätig. Im August 1997 wurde er Geschäftsführer der Erzgebirgischen Theater und Orchester GmbH. 2001 wechselte er als Orchesterdirektor zu den Bochumer Symphonikern. Anschließend leitete er von 2007 bis 2009 als Geschäftsführender Direktor gemeinsam mit dem Intendanten John Dew das Staatstheater Darmstadt. Seit September 2009 ist Patrick Wasserbauer Geschäftsführender Direktor der Bühnen der Stadt Köln.

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