DebatteWir werden uns noch wundern

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Eine der herausragenden Inszenierungen: Jette Steckels „Mephisto“ war zum Theatertreffen 2026 eingeladen. Zu Recht.
Eine der herausragenden Inszenierungen: Jette Steckels „Mephisto“ war zum Theatertreffen 2026 eingeladen. Zu Recht. Stephan Rumpf

Der miserable Umgang der Münchner Politik mit der Kammerspiel-Intendantin Barbara Mundel passt in eine Zeit hohler Worte und Bekenntnisse. Wenn es ernst wird, sind Menschen und Institutionen nichts mehr wert in diesem Land.

Essay von Alexander Gorkow

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Die Stadt München, namentlich der Kulturreferent, die sogenannte Kulturbürgermeisterin und der immer noch recht neue und rasend beliebte grüne Oberbürgermeister, sind zur Stunde mit der Entsorgung der Intendantin der Kammerspiele befasst, ihr Vertrag läuft aus und wird nicht verlängert, so etwas passiert. Der Stil aber, der bei der Abwicklung Barbara Mundels angewandt wird, der darüber hinaus gegenüber einer Institution namens Kammerspiele angewandt wird, wie Barbara Mundels Posten von der Stadtpolitik also auf den Markt geworfen wird kurz vor den Sommerferien in Bayern und während der Sommerferien in den anderen Bundesländern, ist alarmierend.

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