Kulturinstitutionen und der Nahost-KonfliktEin kurzes Sorry

Lesezeit: 5 Min.

„Dass das Statement nicht mehr online ist, bedeutet keine inhaltliche Revision“, sagt Barbara Mundel − sondern sei Teil der „Kommunikationsstragie“.
„Dass das Statement nicht mehr online ist, bedeutet keine inhaltliche Revision“, sagt Barbara Mundel − sondern sei Teil der „Kommunikationsstragie“.
Robert Haas

An den Münchner Kammerspielen zeigt eine Sängerin ein Bild, das antisemitisch gelesen wird. Das Theater entschuldigt sich im Netz – und entfernt das Statement wieder. Was das über das Dilemma von Kultureinrichtungen in Bezug auf den Nahostkonflikt erzählt.

Von Christiane Lutz und Anna Steinbauer

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Wie lange muss eine Bitte um Entschuldigung öffentlich sichtbar bleiben, damit sie glaubhaft ist? Einen Monat? Ein Jahr? Für immer? So lange, bis die Partei, bei der um Entschuldigung gebeten wurde, verziehen hat? Oder bis genügend Menschen gesehen haben, dass man es gut meint?

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