Als Moussa Abadi sich anschickte, all jene Personen in ein Buch zu sperren, wie er es nannte, die ihn "ihr Leben lang verfolgt und genötigt" hatten, war er längst Franzose. Und der Ort, an dem die Geschichten jener Personen spielten, war nur noch eine Erinnerung. Damaskus stand Anfang der Neunzigerjahre freilich noch, Menschen siedeln hier seit über 5000 Jahren und werden das auch weiter tun. Allen Katastrophenmeldungen, die dieser Tage aus Nahost kommen, zum Trotz.
"Die Königin und der Kalligraph"Damals in Damaskus
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Als in der syrischen Hauptstadt noch Juden lebten: Wie wäre es schön, wenn Moussa Abadis Erzählungen ein Modell für die Zukunft sein könnten.
