Roman-TrilogieDas Barcelona der Frauen

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Das Katalanische wurde ihre Herzenssprache und Medium ihres literarischen Schreibens: die Schriftstellerin Montserrat Roig.
Das Katalanische wurde ihre Herzenssprache und Medium ihres literarischen Schreibens: die Schriftstellerin Montserrat Roig. (Foto: Pilar Aymerich Puig)

Die katalanische Schriftstellerin und Journalistin Montserrat Roig galt lang als Außenseiterin ihrer eigenen Kultur. Dabei erzählt sie so wunderbar von den Randfiguren in ihrer Heimatstadt.

Von Karin Janker

„Stillschweigen bewahren und mich dumm stellen“, das sind so die Dinge, die von der Ich-Erzählerin in Montserrat Roigs „Die Frauen vom Café Núria“ erwartet werden. Oder generell von den Frauen ihrer Zeit: dem langen 20. Jahrhundert in Spanien. Den Frauen ging es wie der katalanischen Literatur: Sie wurden vom Franquismus zum Schweigen gebracht, stumm geschaltet. Die katalanische Schriftstellerin Montserrat Roig erzählt von dieser doppelten Marginalisierung, als Frau und als Katalanin. Sie hat sie selbst erlebt und macht sie erfahrbar in der heutigen Zeit, in der das Schweigen wieder größer statt kleiner zu werden droht.

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