Der britische König Charles hat vor Kurzem Southport besucht, wo alles seinen Anfang nahm: der Angriff auf eine Tanzklasse, bei dem drei Mädchen starben, die Lügen darüber in den sozialen Medien, anschließende wochenlange rassistische Unruhen in britischen Städten. Der britische Schriftsteller Mohsin Hamid hat mit Büchern bei DuMont wie „Der letzte weiße Mann“ oder „Der Fundamentalist, der keiner sein wollte“ häufig literarische Erkundungen zu Rassismus, Fundamentalismus und Gewalt unternommen. Er pendelt zwischen London, New York, Kalifornien – und Pakistan. Der Anruf erreicht ihn in Lahore, wo Mohsin Hamid geboren ist.
Extremismus„Wir haben die Zukunft aufgegeben“
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„Der britischen Gesellschaft ist das Gefühl von Wachstum und Wohlstand lange abhandengekommen“, sagt Mohsin Hamid und meint damit auch den Brexit. Demonstration in London 2021.
Matt Dunham/APDer britische Schriftsteller Mohsin Hamid über den Terror von Solingen, die Lehren aus Southport und die Notwendigkeit von positiven Visionen.
Von Sonja Zekri
