Syrischer Schriftsteller ein Jahr nach Assad-Sturz„Als vermisse ein Missbrauchsopfer den Täter“

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„So bitter es ist: Wir werden nicht jedes Verbrechen sühnen können“: Der syrische Dramaturg Mohammad Al Attar in Berlin.
„So bitter es ist: Wir werden nicht jedes Verbrechen sühnen können“: Der syrische Dramaturg Mohammad Al Attar in Berlin. Friedrich Bungert

Das Grauen der Assad-Dynastie ist seit einem Jahr vorbei. Und jetzt? Der syrische Schriftsteller und Theatermacher Mohammad Al Attar hätte für das neue Syrien ein paar Ideen. Ein Treffen in Berlin.

Von Sonja Zekri

Es ist immer derselbe Traum. Seit Jahren schon, selbst jetzt, ein Jahr nach dem Sturz des Diktators. In diesem Traum ist der syrische Schriftsteller und Dramatiker Mohammad Al Attar wieder in Damaskus, ein Deserteur, der sich vor dem Wehrdienst gedrückt hat, ein Feind des Regimes. Und wird im Traum an einem Checkpoint abgefangen.

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Syriens Regime hatte keinen Menschen so lange eingekerkert wie den Kampfpiloten Raghid al-Tatari. Ein Jahr an der Seite eines Helden, der endlich wieder leben und lieben darf – und zurückkehrt in ein Land, das sich gerade findet.

SZ PlusVon Bernd Dörries (Text) und Mohammed Nammoor (Fotos)

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