LiteraturAch, diese Mitte

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Neue Nachrichten aus den niemals normalen Frauenleben von der US-amerikanischen Schriftstellerin Curtis Sittenfeld (links), der deutschen Verlegerin Lina Muzur (rechts) und der Zeichnerin und Autorin Melanie Garanin.
Neue Nachrichten aus den niemals normalen Frauenleben von der US-amerikanischen Schriftstellerin Curtis Sittenfeld (links), der deutschen Verlegerin Lina Muzur (rechts) und der Zeichnerin und Autorin Melanie Garanin. Leila Navidi/IMAGO; Carlsen Verlag; IPON/IMAGO

Jenseits der vierzig fängt für Frauen eine graue Zeit im Leben an, hieß es früher: Heute zeigen besonders interessante Schriftstellerinnen, wie man in dieser Phase endlich Frieden mit sich selbst schließt – und sich überraschend neu verlieben kann.

Von Meredith Haaf

Ich hätte es damals so nicht ausgedrückt, und es klingt möglicherweise extrem, aber es gab eine Zeit, in der ich Selbsthass für eine Art Superkraft hielt. Ich glaube, dass es vielen Frauen ähnlich ging, auch weil zuletzt einige Bücher erschienen sind, die dazu ermuntern, darüber nachzudenken, warum das so war und wie es anders geht. Sagen wir zwischen Anfang zwanzig und Anfang dreißig erachtete ich es jedenfalls für normal oder lebensstrategisch notwendig, möglichst anstrengende Umstände für mich selbst zu schaffen.

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Lena Dunham
:Für immer euer Mädchen, Lena

Mit dem Erfolg von „Girls“ begann für Lena Dunham die beste Zeit ihres Lebens. Und die schlimmste – die sie im Memoir „Famesick“ nun verarbeitet hat. Ihre Lesung in Brooklyn gleicht einer Selbsthilfegruppe für Millennials.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik, New York

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