Miriam Makeba ist tot:Die Frau mit dem Traum

Sie wurde liebe- und respektvoll "Mama Afrika" genannt. Vergangene Nacht ist die südafrikanische Musikerin, Bürgerrechtlerin und große Kämpferin Miriam Makeba gestorben.

7 Bilder

Miriam Makeba, 2001

Quelle: SZ

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Miriam Makebas Leben war von ihrer Leidenschaft für die Musik und dem Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Völkerverständigung gekennzeichnet. Die Bilder.

Text: dpa/ap/kir

Foto: dpa

Miriam Makeba, 2008

Quelle: SZ

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1960 wurde Miriam Makeba aufgrund ihrer öffentlichen Unterstützung für die Anti-Apartheid-Bewegung nach einem Auslandsaufenthalt die Wiedereinreise nach Südafrika verwehrt. Sie verbrachte daraufhin die folgenden acht Jahre in den USA. Als sie den "Black Power"-Aktivisten Stokely Carmichael heiratete, war es jedoch auch mit dem Wohlwollen ihres Gastlandes vorbei und sie musste die USA verlassen. Die Bürgerrechtlerin ging nach Guinea, wo sie mit allen Ehren empfangen wurde. Ihr Exil endete erst 1990, nach 30 Jahren, als die Apartheid in Südafrika zu bröckeln begann.

Foto: afp

Miriam Makeba, 1969

Quelle: SZ

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Als Sängerin begeisterte Miriam Makeba mit einem Mix aus Jazz und Folklore, sie kombinierte moderne Jazz-Elemente mit Xhosa-Rhythmen aus ihrer südafrikanischen Heimat. Der "Click Song" und "Pata Pata" machten sie weltberühmt.

Foto: dpa

Miriam Makeba, 2006

Quelle: SZ

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Ihren letzten Auftritt hatte die Sängerin in Castel Volturno in der Nähe von Neapel. Sie war dort aufgetreten, um sich solidarisch mit dem Journalisten und Schriftsteller Roberto Saviano zu zeigen. Saviano hatte nach einem kritischen Artikel über die italienische Mafia Morddrohungen erhalten.

Foto: Reuters

Miriam Makeba, 2006

Quelle: SZ

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Makeba trat unter anderem mit Harry Belafonte und Paul Simon auf. 1965 erhielt sie zusammen mit Belafonte als erste Schwarzafrikanerin einen Grammy Award.

Foto: dpa

Miriam Makeba, 2002

Quelle: SZ

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1962 sang Miriam Makeba neben Marilyn Monroe auf der Geburtstagsparty des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Hier ist sie bei einem gemeinsamen Auftritt mit Soulsängerin Alicia Keyes zugunsten der Aids-Hilfe zu sehen (Cape Town, Südafrika, 2002).

Foto: ap

Miriam Makeba, 2002

Quelle: SZ

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Über ihre Zeit im Exil und ihre Rolle als Symbolfigur eines neuen Südafrika ohne die Zwänge der Apartheid sagte Makeba: "Ich habe mir meine Kultur und die Musik meiner Wurzeln bewahrt. Durch meine Musik wurde ich zum Bild und zur Stimme Afrikas und seiner Bevölkerung - ohne es selbst zu realisieren." Die "Mama Afrika", die noch in diesem Jahr als UN-Botschafterin unterwegs war, wurde 76 Jahre alt.

Foto: ddp

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