Die Autorin und WDR-Journalistin Miriam Davoudvandi, 1992 in Bukarest geboren, wuchs in armen Verhältnissen im postkommunistischen Rumänien auf. Mit sechs Jahren zog sie mit ihrer Mutter in das idyllische Bad Säckingen in Baden-Württemberg zum iranischen Vater und dessen beiden Söhnen – umgeben von Häusern, deren Garagen größer waren als ihre eigene Wohnung. Ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten“ handelt davon, was es bedeutet, im wohlhabenden Deutschland nicht wohlhabend zu sein – und wie es sich anfühlt, wenn das Konto der Eltern nie mehr als einen dreistelligen Betrag aufweist.
Sachbuch„Ich möchte Armut nicht romantisieren“
Lesezeit: 4 Min.

„Das können wir uns nicht leisten“: Miriam Davoudvandi hat einen Bestseller darüber geschrieben, was es bedeutet, in Deutschland nicht wohlhabend zu sein. Ein Gespräch über das trügerische Versprechen vom sozialen Aufstieg.
Interview von Anna Maria Mayr
