FilmWie der frühe Chaplin, aber in Gelb

Lesezeit: 3 Min.

In ihrem dritten Solo-Film hinterlassen die Minions Los Angeles in Trümmern – und grünem Schleim.
In ihrem dritten Solo-Film hinterlassen die Minions Los Angeles in Trümmern – und grünem Schleim. Illumination/Universal Pictures via AP

„Minions & Monster“ ist eine Liebeserklärung an Hollywood. Der Film hat etwas, was es so bei den kleinen Chaoten noch nie gab: eine Story.

Von Josef Grübl

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Sie sei so glücklich und könne gar nicht mehr weitermachen, sagte die Stummfilmdiva Norma Desmond einst in Billy Wilders „Sunset Boulevard“. Nur um natürlich doch weiterzumachen: „Mr. DeMille, I’m ready for my close-up.“ Ihren Schauspielkollegen Henry und James geht es ganz ähnlich: Auch sie waren Stars, auch sie lebten in einer Villa in den Hügeln von Los Angeles. Mit der Erfindung des Tonfilms wurden sie arbeitslos, aus ähnlichen Gründen wie Norma Desmond. Anders als sie verfallen die beiden nicht dem Wahnsinn, sie schalten auf Attacke. Denn Henry und James sind Minions, in ihrem jüngsten Kinoabenteuer mischen sie Hollywood auf. Und man fragt sich: Wieso erst jetzt?

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