Der Appetithappen dann also: „Prelude“. Ein Synthesizer zunächst mal nur, vielleicht auch ein elektronisch etwas angekratztes Cello, schwer zu sagen. Ganz allein jedenfalls, fein verhallt, näht ein absteigendes Arpeggio in die Dunkelheit. Wird bald begleitet von polarkalten, im Sekundentakt tickenden Akkorden und dann von einem zweiten Arpeggio, aufsteigend diesmal, was direkt klingt, als würden zwei Gestalten in Trenchcoats einander in einem düsteren Hitchcock-Film verfolgen. Der eine den anderen. Der andere den einen. Treppauf. Und treppab. Und immer weiter im Kreis.
„Something Beautiful“„Also viel Spaß damit“
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Sängerin Miley Cyrus kann vorerst nicht auf Tour gehen: Ein Reinke-Ödem greift ihre Stimme an. Es sei, „als würde man mit Gewichten an den Beinen einen Marathon laufen“.
Glen LuchfordDas neue Album von Sängerin Miley Cyrus ist ein gewaltiger Schritt Richtung großer Kunst. Und hier die noch bessere Nachricht: Das wirklich freigeistige Zeug folgt wohl erst.
Von Jakob Biazza
