Wenn Helden von einst nach langer Abwesenheit zurückkehren, ist das immer heikel. Es kann total gutgehen, sie halten ihr Niveau, knüpfen nahtlos an früher an, allseits Freudentaumel. Die Riesenkonzerte von Oasis nach 15 Jahren waren so ein Fall, nur mal als Beispiel. Es kann aber auch unglaublich schiefgehen. Müde schleppen sich die Größen von einst ins Rampenlicht, man möchte auf der Stelle die Lampen dimmen, weil die Gegenwart so viel Helligkeit nicht verträgt. Denken wir an die müden Bewegungen von Hmhmhm nach all den Jahren. Oder an den dünnen Gesang von Hmhmhm. (Nein, keine Namen jetzt, sonst sind nur wieder die Fans von Hmhmhm sauer. Und die von Hmhmhm erst recht.)
PopHauptsache, es geht ihm besser
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Rapper Mike D: „Nachdem Adam Yauch gestorben war, schaltete ich ab und zu den Computer ein und versuchte, ein bisschen an Beats herumzubasteln.“ Ein Album wurde erst etwa 15 Jahre später draus.
Jack ColemanMike D, Rapper der „Beastie Boys“, veröffentlicht das erste Album seit dem Tod von Bandkollege MCA. Wie es ist? Nun, wenn ein Mensch, den man mag, eine Psychotherapie macht, kann man ja auch nicht dazu tanzen.
Von Max Fellmann
