Miguel de Cervantes:Wunder und Witz der Welt

Miguel de Cervantes: Noch scheint das Meer so weit entfernt zu sein wie Dulcinea: Don Quijote de la Mancha, Monument am Straßenrand.

Noch scheint das Meer so weit entfernt zu sein wie Dulcinea: Don Quijote de la Mancha, Monument am Straßenrand.

(Foto: Michael Pfeiffer/CC BY 3.0)

Vor 400 Jahren, am 23. April 1616, starb Spaniens großer Dichter, der Menschengeschichtenerfinder Miguel de Cervantes. Eine Reise durch Leben und Werk.

Von Reinhard J. Brembeck

Überrascht blickt der Maler hinter seiner Leinwand hervor, über die mitten im Raum liegende Hermaphroditin hinweg zu einem frustriert vorbeireitenden Ritter. Ist das, so scheint der Blick des Malers zu fragen, etwa Don Quijote, wie er nach seiner finalen Niederlage am Strand von Barcelona betrübt nach Hause trottet? Um Cervantes und damit Spanien zu verstehen, empfiehlt sich ein Besuch in dem mit raffiniertem Witz gehängten Zentralsaal des Prado in Madrid, der dem Maler Diego Velázquez und damit dem Künstlerzwilling des Schriftstellers gewidmet ist. Denn hier finden sich alle Motive, Geschichten, Verwerfungen und Hoffnungen, die das Werk des berühmtesten spanischen Literaten bestimmen.

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