Migrationskonflikt zwischen Europa und Belarus:Verzweifelte und Zweifelhafte

Lesezeit: 5 min

GRODNO REGION, BELARUS - NOVEMBER 13, 2021: Migrants and Belarusian servicemen at a camp on the Belarusian-Polish border

Hilflose Reaktion Europas: Flüchtende an der mit Stacheldraht und Soldaten schwer befestigten polnischen Grenze zu Belarus.

(Foto: Leonid Shcheglov/imago images/ITAR-TASS)

Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko nutzt die panische Angst Europas vor Migranten kühl aus. Neu ist seine Taktik nicht - und die EU selbst schuld daran, dass sie funktioniert.

Von Moritz Baumstieger

Neue Ideen hat dieser Mann nicht wirklich. Aber zumindest kann man nicht behaupten, dass er seine schlechten Absichten je rhetorisch verkleistert hätte. "Sie werden ankriechen und um Kooperation bei der Bekämpfung von Drogenkartellen und illegaler Einwanderung betteln. Und wenn sie dann nicht zahlen, werden wir Europa auch nicht schützen vor diesen Fluten", drohte Alexander Lukaschenko dem Westen - nicht vor ein paar Tagen, sondern bereits schon einmal im November 2002. Der Mann mit dem da noch tiefschwarzen Schnauzbart wollte damals gerne zum Nato-Gipfel in Prag reisen. Weil er keine Einladung bekam, versuchte er es mit Nötigung.

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