Migrationspolitik„Es ist nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten“

Lesezeit: 9 Min.

Naika Foroutan
Naika Foroutan
Foto: Henning Kaiser/dpa

In Sachsen-Anhalt wird die AfD mit einem einwanderungsfeindlichen Programm stärkste Kraft. Das ist populistisch, klar, aber ist es durchdacht? Auch die Politikberaterin Naika Foroutan hält Regulierung für nötig – gleichzeitig fordert sie mehr Zuwanderung.

Interview von Marie Schmidt

SZ bei Google bevorzugen

Nach dem Flüchtlingsjahr 2015 beauftragte der Bundestag das Familienministerium damit, eine Forschungseinrichtung für Einwanderungsfragen aufzubauen. Die Politikwissenschaftlerin Naika Foroutan ist eine der Gründungsdirektorinnen dieses Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung. Im Juli verabreden wir uns zum Gespräch über Rhetorik und Menschenbild aktueller Migrationsdiskussionen. Als wir dazu nach Foroutans Sommerurlaub zusammenkommen, hat sich die Lage durch die Ereignisse von Ceuta noch einmal völlig verändert. Und in Sachsen-Anhalt gewinnt die AfD mit einem migrationsfeindlichen Programm die Landtagswahl.

Zur SZ-Startseite

AfD
:Deutschland ist krank. Die Medizin? Kultur!

Die AfD in Sachsen-Anhalt will dem Land Stolz einflößen – mit weniger Bauhaus und mehr Pflege von Kriegerdenkmälern. Ausgedacht hat sich die Identitätsfolklore Hans-Thomas Tillschneider, ein in Rumänien geborener Islamwissenschaftler.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: