Science-Fiction-Satire „Mickey 17“ im KinoEs kann nur einen geben

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Doppelexistenz nicht vorgesehen – Robert Pattinson als Mickey (links) und Mickey (rechts).
Doppelexistenz nicht vorgesehen – Robert Pattinson als Mickey (links) und Mickey (rechts). (Foto: Warner Bros. Pictures)

Robert Pattinson spielt „Mickey 17“, einen Klon für Drecksarbeit in der neokolonialen Welt des koreanischen Regisseurs Bong Joon-ho. Der hat wieder tolle Ideen – nur ein paar zu viele.

von Thore Rausch

Manchmal prallt man im Kino unsanft auf die Wirklichkeit. So auch bei Kenneth Marshall (Mark Ruffalo), dem Bösewicht in „Mickey 17“. Er ist ein Politiker mit dem Plan, im All eine Kolonie für die „weiße menschliche Rasse“ zu errichten. Selbstbräuner, Föhnfrisur, die Rhetorik eines trotzigen Kindes – kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Wenn dieser Herrscher über Aliens jenseits seiner Grenzen schwadroniert, drängt sich eine unbequeme Frage auf: Ist das noch Science-Fiction – oder längst CNN?

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