Michel Friedman im Interview„Für Tiktok oder Instagram werde ich nicht anfangen zu singen oder zu tanzen“

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„Bis zur vorletzten Sekunde bin ich dabei“: Michel Friedman will das angebliche sinkende Schiff der Demokratie noch nicht verlassen.
„Bis zur vorletzten Sekunde bin ich dabei“: Michel Friedman will das angebliche sinkende Schiff der Demokratie noch nicht verlassen. Nicci Kuhn

Aber ansonsten macht Michel Friedman so ziemlich alles, um den Menschen die Gefahren für unsere Demokratie bewusst zu machen und sie zum Engagement zu bewegen. Anruf bei einem Getriebenen.

Interview von Moritz Baumstieger

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Wenn Optik und Inhalt nur schwer in Einklang zu bringen sind, sprechen Medienmacher gerne von einer „Text-Bild-Schere“. Weiter auseinanderklaffen als bei einem Gespräch mit Michel Friedman kann die Schere eigentlich kaum: In seinem neuen Buch „Mensch!“ beschreibt der 69-jährige Rechtsanwalt und Publizist all die Gefahren, denen unsere Demokratie ausgesetzt ist – und das sind viele – mit eindringlicher Verve. Beim Videogespräch zu dem Buch wirkt Friedman aber top gelaunt und munter, sein Gesicht strahlt, obwohl die Sonne blendet. Friedman sitzt auf der Terrasse eines Cafés, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.

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Debatte
:Was sind schon Argumente?

Die eigene Position verabsolutieren, sich eine andere nicht mal anhören und sich lieber aufregen? Wenn all das auf die „Woken“ zutreffen soll, dann trifft es erst recht auch auf deren Kritiker zu – prominent demonstriert das nun etwa ein Comedian.

SZ PlusGastbeitrag von Armin Nassehi

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