DebatteDeutsche Frechheit

Lesezeit: 6 Min.

Winifred Wagner begrüßt Adolf Hitler bei seinem Eintreffen in Bayreuth vor dem Festspielhaus anlässlich der Bayreuther Festspiele 1939.
Winifred Wagner begrüßt Adolf Hitler bei seinem Eintreffen in Bayreuth vor dem Festspielhaus anlässlich der Bayreuther Festspiele 1939. Scherl/SZ Photo

Der Umgang der einst vom Judenhass verseuchten Wagner-Festspiele mit dem Juden Michel Friedman lässt tief blicken in die Seele dieses Landes: Und hier, auf dem Grünen Hügel, wollen sich Stars und Politiker dann bald im Kreis drehen, als wär’ nix?

Ein Essay von Nils Minkmar

SZ bei Google bevorzugen

Als Adolf Hitler nach seinem gescheiterten Putsch 1923 in der Festung Landsberg inhaftiert war, erreichten ihn dort wichtige Pakete. Darin befanden sich große Mengen Schreibpapier, Federn, Bleistifte und Tinte – alles, was der Häftling so brauchte, um sein Buch „Mein Kampf“ zu verfassen.

Zur SZ-Startseite

Wagner-Festspiele
:„Der Boden in Bayreuth ist kontaminiert“

Michel Friedman sollte zum Auftakt der 150. Bayreuther Festspiele über Antisemitismus, Richard Wagner und Aufarbeitung sprechen. Die Veranstaltung wurde wegen „Sicherheitsbedenken“ abgesagt. Was hätte er zu sagen gehabt – und was sagt er nun?

SZ PlusInterview von Moritz Baumstieger und Alexander Gorkow

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: