Mit Büchern oder Filmen verhält es sich wie mit Weinen – manche altern gut, manche nicht. Wie oft erlebt man nicht die Diskussionen bei abendlichen Runden im Freundeskreis: Was bleibt übrig, wenn man es mit Abstand Revue passieren lässt? Was für unangenehme Überraschungen hat man manchmal beim Wiederlesen, und was für erfreuliche Bestätigungen. Bei welchem Seinerzeit-Hit schlägt man heute die Hände über dem Kopf zusammen? Was hat man erst kürzlich beglückt neu wiederentdeckt?
Buch und FilmWie siehst du denn aus?
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Ist „Breaking Bad“ wirklich unerreicht? Und warum haben Márquezʼ „Hundert Jahre Einsamkeit“ die Dekaden so prächtig überstanden? Wie wir große Filme und Bücher der Vergangenheit heute wahrnehmen – und was das über unsere Gegenwart erzählt. Auftakt einer neuen Reihe im SZ-Feuilleton.
Gastbeitrag von Michael Maar
