LiteraturgeschichteGroßes Gastmahl der Weltliteratur

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Ein Hündchen begleitet den Gefangenenzug in Tolstois Großroman „Krieg und Frieden“ und ist auch sonst in der Kunst als kleine Ablenkung beliebt, hier im Prunkstilleben „mit Hund und Katze“ von Adriaen van Utrecht von 1647.
Ein Hündchen begleitet den Gefangenenzug in Tolstois Großroman „Krieg und Frieden“ und ist auch sonst in der Kunst als kleine Ablenkung beliebt, hier im Prunkstilleben „mit Hund und Katze“ von Adriaen van Utrecht von 1647. (Foto: Gemeinfrei)

Der gewiefte Leser Michael Maar kommt in seinem Essay „Das violette Hündchen“ gewichtigen Romanen durch ihre Details auf die Schliche und bringt die Schriftstellerinnen und Schriftsteller mehrerer Jahrhunderte an seinem Tisch zusammen.

Von Hilmar Klute

Schmutzige Rezeption – damit ist nicht der ungepflegte Empfangsbereich eines Hotels gemeint, sondern ein weitverbreitetes Phänomen der Lesekultur. Der Begriff stammt von dem legendären Stuttgarter Germanisten Heinz Schlaffer, und er steht für die Angewohnheit, über Bücher zu reden, die man gar nicht gelesen hat, deren Inhalt und Intention man aber hinlänglich zu kennen behauptet.

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Ist „Breaking Bad“ wirklich unerreicht? Und warum haben Márquezʼ „Hundert Jahre Einsamkeit“ die Dekaden so prächtig überstanden?  Wie wir große Filme und Bücher der Vergangenheit heute wahrnehmen – und was das über unsere Gegenwart erzählt. Auftakt einer neuen Reihe im SZ-Feuilleton.

SZ PlusGastbeitrag von Michael Maar

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