„Kunst heilt alles“, ruft die 83-jährige Meredith Monk in den Applaus, und in diesem Augenblick möchte man es ihr nicht nur gerne glauben. Man glaubt es ihr. Die vergangenen eineinhalb Stunden im Pina-Bausch-Theater auf dem Campus der Folkwang-Universität der Künste in Essen haben das utopische Potenzial der 1960er-Jahre aufleben lassen, diese ausgelassene Stimmung der Veränderung, das Momentum, in dem alles möglich zu sein scheint: eine neue Kunst, eine neue Gesellschaft, eine neue Politik – im Zeichen von Liebe und Frieden.
Pina-Bausch-GastprofessurDas Lächeln der Meredith Monk
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Die New Yorker Künstlerin hat die Art und Weise, wie man die menschliche Stimme in der Musik einsetzt, revolutioniert. In Essen versprüht sie den Geist der Utopie – und bringt Studierende zum Tanzen.
Von Max Florian Kühlem
