DebatteAlles krank

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Liegt der Ursprung weiblichen Zorns wirklich so sehr im Hormonhaushalt begraben?
Liegt der Ursprung weiblichen Zorns wirklich so sehr im Hormonhaushalt begraben? Collage: Felix Hunger; imago-images

Das Thema Menopause hat in Popkultur und gesellschaftlicher Debatte eine steile Karriere gemacht. Auf die neue Offenheit scheint nun aber die Pathologisierung zu folgen: Altern ja, aber bitte ohne jedes Symptom.

Essay von Susan Vahabzadeh

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Aus dem Literaturbetrieb sind die Wechseljahre nicht mehr wegzudenken. Miranda Julys „Auf allen vieren“ war ein Bestseller, das derzeit meistverkaufte Sachbuch ist Ildikó von Kürthys „Alt genug“, und wer will, kann sich einen ganzen Stapel von Menopausen-Kochbüchern zulegen und seinen Hormonhaushalt kulinarisch umgestalten. In England ist gerade die Fernsehserie „Riot Women“ verlängert worden, in der eine Reihe von reiferen Damen ihre hormonbedingten Stimmungsschwankungen mit der Gründung einer Punkband ausleben.

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Lena Dunham
:Für immer euer Mädchen, Lena

Mit dem Erfolg von „Girls“ begann für Lena Dunham die beste Zeit ihres Lebens. Und die schlimmste – die sie im Memoir „Famesick“ nun verarbeitet hat. Ihre Lesung in Brooklyn gleicht einer Selbsthilfegruppe für Millennials.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik, New York

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