Filmstarts der WocheWelche Filme sich lohnen und welche nicht

Melissa McCarthy glänzt in "Can You Ever Forgive Me?" als bärbeißige Fälscherin. Und "Mein Bester & Ich" ist ein missglücktes Remake.

Von den SZ-Kinokritikern

Can You Ever Forgive Me?

Melissa McCarthy spielt die bärbeißige New Yorker Schriftstellerin Lee Israel, die Alkohol und Katzen der Lohnschreiberei und den Menschen vorzieht - die achtziger Jahre sind vorbei, sie kann so nicht mehr weitermachen. Aus Geldsorgen fälscht sie einen ersten Brief und dreht ihn einem Noel-Coward-Fan an, und bald betreibt sie mit ihrem Saufkumpanen Jack (Rupert E. Grant) eine florierende Fälscherwerkstatt. Marielle Hellers Film erzählt eine wahre Geschichte, die sehr gut als Analyse einer Zeitenwende funktioniert - großartig ist aber vor allem McCarthy mit ihrem Balanceakt zwischen komischer Figur und großer Tragödie. Von Susan Vahabzadeh

Bild: dpa 21. Februar 2019, 05:552019-02-21 05:55:27 © SZ vom 21.02.2019/heka