Melania TrumpDie First Lady als Avatar

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Keine Frau, die an einem Mann, und sei er auch der Präsident, zugrunde ginge: Melania Trump.
Keine Frau, die an einem Mann, und sei er auch der Präsident, zugrunde ginge: Melania Trump. BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

Melania Trump hat ihren Mann in dessen Russland-Politik beraten – behauptet der zumindest. Zeit, sich einmal genauer anzusehen, wie die „Flotus“ ihre zweite Amtszeit im Weißen Haus gestaltet.

Gastbeitrag von Torsten Körner

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Seit Martha Washingtons Tagen ist die First Lady of the United States (kurz auch Flotus) so etwas wie eine Herzschrittmacherin des Mitgefühls und der Menschlichkeit. Lady Washington war 1789 die erste Frau, die dieses Amt übernahm. Seither galt: Die First Lady soll so etwas wie die perfekte Gastgeberin sein, sie soll das Weiße Haus seelenvoll beatmen und die Macht des Präsidenten zivilisieren. Damit war sie ein Teil der stillen, unsichtbaren Exekutive, deren Macht eben darin begründet lag, dass niemand wusste, welchen Einfluss sie auf den Präsidenten hat, der eben nicht nur Politiker, sondern auch Mann und Ehemann war.

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