Maxim BillerDiese verdammten Lichtblicke in düsteren Zeiten

Lesezeit: 2 Min.

Maxim Biller wurde 1961 in Prag geboren. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Der unsterbliche Weil“ in der 5plus-Edition.
Maxim Biller wurde 1961 in Prag geboren. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Der unsterbliche Weil“ in der 5plus-Edition. Arne Dedert

Treffen sich ein Literaturwissenschaftler und ein jüdischer Schriftsteller: Es könnte so einfach sein, miteinander klarzukommen. Wäre da nicht das Zwischenmenschliche.

Eine Glosse von Maxim Biller

Lieber Professor Schneider-Esleben,
ich gratuliere Ihnen zu Ihrer „Geschichte der deutschen Literatur seit 1523“. Leider komme ich darin nur als jüdischer Querulant vor, der Debatten anstößt und sich dann aus dem Staub macht. Dass Sie keinen meiner Romane und Aphorismen erwähnen, schmerzt mich. Trauen Sie einem Juden kein schöpferisches Werk zu? Haben die Kleingeister recht, die behaupten, die deutsch-jüdische Symbiose sei ein Begriff, den man höchstens auf die Lieferungen von Siemens-U-Booten an die israelische Marine anwenden kann?
Mit traurigen Grüßen,
Ihr Manfred Blumenstein

Zur SZ-Startseite

„Mama Odessa“ von Maxim Biller
:Halbe Wahrheiten, feine Lügen

Maxim Biller widmet sich in seinem Roman seiner Mutter. Ihm gelingt ein leichtes, schweres Meisterwerk – und das gegenwärtig beste erste Kapitel der deutschen Literatur.

SZ PlusVon Marlene Knobloch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: