Serie: Licht an mit Maxim Biller:Langsam ist es genug, Kollegen

Serie: Licht an mit Maxim Biller: Der Schriftsteller Maxim Biller.

Der Schriftsteller Maxim Biller.

(Foto: Thomas Lohnes/Getty)

Es gibt ein paar neue Verordnungen wegen einer globalen Pandemie, schon drehen sie durch, die Kinder des goldenen westdeutschen Zeitalters.

Gastbeitrag von Maxim Biller

Endlich machen die Kinder von Brandt, Kohl und Schröder eine kleine, aber hochinteressante totalitäre Erfahrung. Endlich wird den Künstlern und Intellektuellen von Hamburg und München bewusst, was das gelebte Gegenteil der von ihnen oft unverstandenen oder sogar verhöhnten Idee eines "freien Westens" sein könnte. Endlich dürfen sie kurz spüren, wie es ist, wenn die da oben zu denen da unten sagen: Ab jetzt ist euer altes, schönes, gefährliches Leben verboten, von nun an dürft ihr bestenfalls in euren Wohnungen und Häusern flüsternd und schmusend gegen unsere Verordnungen und Befehle verstoßen, aber in Konzertsälen und Schwimmbädern, auf Straßen, Autobahnen und Plätzen seid ihr so lange nicht frei, bis das Böse besiegt ist, das allerdings nur wir wirklich kennen und jeden Tag neu definieren, und wann das genau sein wird, können wir euch leider nicht sagen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
alles liebe
SZ-Magazin
Diese roten Flaggen gibt es in der Liebe
Schauplatz der Verärgerung: Das Bundesjustizministerium in Berlin wurde zur gleichen Zeit besucht wie das Bundesfinanzministerium.
Razzien in SPD-geführten Bundesministerien
"So ein Misstrauen ist ohne Beispiel"
Alkoholkonsum
Menschheitsgeschichte
Die süchtige Gesellschaft
Sitzung des Bundeskabinetts
Dorothee Bär
Unterschätzt mich nicht
USA
Die Trump-Methode
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB