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Max Goldt im Interview:"Nostalgie interessiert mich nicht"

Max Goldt

Max Goldt, geboren 1958, ist vor allem für seine Kolumnen bekannt. Wie reichhaltig und originell sein musikalisches Schaffen war, mag man aus Platten-Titeln wie "Die majestätische Ruhe des Anorganischen" oder "Nachts in schwarzer Seilbahn nach Waldpotsdam" zart erahnen.

(Foto: Max Goldt)

Schriftsteller und Musiker Max Goldt spricht über seine Anfänge im Berlin der Achtzigerjahre, Patriarchenfantasien und die Frage, wann er eine Lesung für gelungen hält

Als junger Schriftsteller und Kolumnist war Max Goldt einer der Pioniere, die in Deutschland die Figur des Lesereisenden etablierten - des Autors, der seine Werke vor allem als fahrender Vortragskünstler direkt zum Publikum bringt. Heute, mit 61 Jahren, tourt er weiterhin durch die Theatersäle, schreibt und deklamiert Texte zwischen Stilkritik und absurder Alltagsfantastik, veröffentlicht zudem mit dem Zeichner Stephan Katz die "Katz & Goldt"-Comicstrips.

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