Rückzug von Fußballmanager Max Eberl:Das bin ja ich

Lesezeit: 4 min

Pressekonferenz Borussia Mönchengladbach - Eberl tritt zurück

"Ich will mit euch nichts zu tun haben": Max Eberl bedachte die Medien bei seinem tränenreichen Abschied mit einem sehr direkten, sehr ehrlichen Satz.

(Foto: dpa)

Wer sich müht, müht sich ab: Wieso der Abschied von Max Eberl aus dem Fußballbetrieb so viele Menschen berührt.

Von Hilmar Klute

Wer in diesem Land ist nicht erschöpft oder kennt nicht zumindest ein oder zwei (seien wir ehrlich: drei) Menschen, die es bis zum Rand sind, sogar fix und fertig? Wer von uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann nicht inzwischen mindestens fünf Arten von Erschöpfung aufzählen, die ihm vor zwei Jahren so noch gar nicht geläufig waren? Wer hat nicht beim Anschauen der Abschiedsrede der Fußball-Führungskraft Max Eberl gedacht: Da sitzt einer, der ist so fertig wie ich, na guck, der kann also auch nicht mehr.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Essen in der liebe
Essen und Trinken
»An Mahlzeiten lässt sich ablesen, ob eine Beziehung glücklich ist«
Kontroverse um Documenta Fifteen
"Eine klare Grenzüberschreitung"
Milcheis
Essen und Trinken
So gelingt Milcheis wie aus der Eisdiele
Digitale Währungen
Der Krypto-Crash
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB