Oft genug beantwortet die Musik alle Fragen. Auch wenn es im Fall Matthias Bublath so einiges zu erfahren gibt im Lebenslauf des Münchner Jazz-Keyboarders. Dass er zum Beispiel sieben Jahre lang in New York gearbeitet hat, wo er zunächst beim legendären Pianisten Kenny Barron studierte, der früher mit Dizzy Gillespie um die Welt zog. Bublath hat dort dann den Charles Mingus Award bekommen und später, in Johannesburg, gemeinsam mit Eric Wainaina den Preis für „Best East African Artist“. Die Liste der Länder und Städte, in denen er auftrat und tourte, ist fast so lang wie die der großen Namen (Klaus Doldinger, Lionel Loueke, Lisa Bassenge und so weiter). Solche Faktenhuberei spielt aber sofort keine Rolle mehr, wenn er hinter einer Hammond B-3-Orgel Platz nimmt.
JazzMit breiten Schultern
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Große Direktheit und trotzdem Musik von höchster Intellektualität: Matthias Bublath.
Daniel GallDer Münchner Jazz-Keyboarder Matthias Bublath hat mit seiner „Dream Band“ in New York eine Platte aufgenommen – eines von circa 47 sensationellen Projekten. Besuch bei einem Phänomen.
Von Andrian Kreye
