KinoWas für ein Film

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Rachel (Odessa A'zion) zeigt im Verlauf des Films, dass sie weit mehr ist, als nur das langweilige Anhängsel, als das Marty (Timothée Chalamet) sie sieht.
Rachel (Odessa A'zion) zeigt im Verlauf des Films, dass sie weit mehr ist, als nur das langweilige Anhängsel, als das Marty (Timothée Chalamet) sie sieht. Alamy Stock Photos / TCD/Prod.DB/Mauritius Images

„Marty Supreme“ ist Kino von einer Intensität, wie man sie selten erlebt. Es geht um einen Tischtennis-Spieler, gespielt von Timothée Chalamet, um die Gier nach Leben, um Schweiß, Sex und Erlösung.

Von Philipp Bovermann

Manche der Gefühle, die das Kino auslöst, sind gar keine Gefühle. Es sind Ahnungen, die sich nicht ausformulieren lassen, weil sie nicht ablösbar sind von den Geschichten, in denen sie einem begegnen. Versucht man es doch, kommen nur Floskeln heraus: Freundschaft ist tief. Die Liebe ist ein Geheimnis. Das Leben ist kurz. Das Leben ist schön. Leben ist Leiden.

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Jim Jarmusch redet gern, sollte man meinen. Sein neuer Film „Father Mother Sister Brother“, mit dem er in Venedig den Goldenen Löwen gewann, besteht ganz aus Gesprächen von Familien untereinander. Zeit, mal zu quatschen – über Pilze, Telepathie und vegane Gangsterrapper.

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