Deutscher Buchpreis an Martina HefterWer vom Schreiben leben kann

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Martina Hefter vor der Preisverleihung des Deutschen Buchpreises 2024 im Römer.
Martina Hefter vor der Preisverleihung des Deutschen Buchpreises 2024 im Römer. Andreas Arnold/dpa

Martina Hefter gewinnt den Deutschen Buchpreis mit ihrem irrwitzigen Roman über Menschen, die sich nach Liebe sehnen und Geld brauchen.

Von Marie Schmidt

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Gleichzeitig mit dem Beginn der Preisverleihung geht eine E-Mail ein, die ein Magenschwinger ist, für alle, die mit diesem Abend Hoffnungen verbinden. Vom Schreiben leben, teilt der zur Gewerkschaft Verdi gehörende Verband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit, können nur sehr wenige Menschen. Nämlich nur 5,7 Prozent derer, die ihr Geld zumindest zum Teil damit verdienen. Genau 1802 Personen in Deutschland, hat eine Analyse der Einkommensstruktur von Autoren ergeben, leben „ohne Existenznot und mit mehr als 50 000 Euro Jahreseinkommen brutto“ vom Schreiben. Wobei wir hier nicht nur von Romanschriftstellern sprechen: „Drehbuchautor*innen z.B. verzerren die Statistiken mutmaßlich nach oben, Lyriker*innen nach unten“, schreibt der Verband.

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