NachrufDie KämpferIN

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Marlies Krämer 2018 im Bundesgerichtshof.
Marlies Krämer 2018 im Bundesgerichtshof. Uli Deck/dpa/picture alliance

Marlies Krämer setzte sich für die Gleichbehandlung von Frauen ein, als das noch kaum jemand tat. Auch dank ihr tragen Tiefdruckgebiete jetzt auch Männernamen. Zum Tod einer Unermüdlichen.

Von Gianna Niewel

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Lange bevor Marlies Krämer mit Plakaten vor dem Saarbrücker Schloss stehen würde, auf die sie „RentnerIN, WählerIN“ geschrieben hatte, lange bevor sie vor Gericht ziehen würde, um die Sparkasse zu verklagen, weil die sie in Formularen „Sparer“ nannte, lange also bevor sie eine der erfolgreichsten Feministinnen dieses Landes wurde, fand sie zur Sprache. „Mit der Sprache“, hatte sie oft gesagt, „fängt alles an.“

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Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

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