Lange bevor Marlies Krämer mit Plakaten vor dem Saarbrücker Schloss stehen würde, auf die sie „RentnerIN, WählerIN“ geschrieben hatte, lange bevor sie vor Gericht ziehen würde, um die Sparkasse zu verklagen, weil die sie in Formularen „Sparer“ nannte, lange also bevor sie eine der erfolgreichsten Feministinnen dieses Landes wurde, fand sie zur Sprache. „Mit der Sprache“, hatte sie oft gesagt, „fängt alles an.“
NachrufDie KämpferIN
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Marlies Krämer setzte sich für die Gleichbehandlung von Frauen ein, als das noch kaum jemand tat. Auch dank ihr tragen Tiefdruckgebiete jetzt auch Männernamen. Zum Tod einer Unermüdlichen.
Von Gianna Niewel
