Salzburger Festspiele„Dieser Vorgang beschädigt die gesamte Szene“

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Markus Hinterhäuser, 68, bis vergangenen Donnerstag Intendant der Salzburger Festspiele.
Markus Hinterhäuser, 68, bis vergangenen Donnerstag Intendant der Salzburger Festspiele.
Christian Leopold/Franz Neumayr/dpa

Warum musste Markus Hinterhäuser seinen Posten als Intendant des wichtigsten Klassikfestivals der Welt räumen? Und was hat das mit der sogenannten „Wohlverhaltensklausel“ in seinem Vertrag zu tun? Eine Spurensuche in Salzburg.

Von Egbert Tholl

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Als Markus Hinterhäuser Ende 2016 zum Intendanten der Salzburger Festspiele berufen wurde, jubelten die Feuilletons und die Salzburger gleichermaßen. Endlich hatten sie die Traumlösung für die Leitung des weltweit wichtigsten Klassikfestivals. Hinterhäuser, seit diesem Montag 68 Jahre alt, war damals schon wohlbekannt in der Stadt, er hatte 1993 die Reihe „Zeitfluss“ bei den Festspielen ins Leben gerufen (die er bis 2001 leitete), war vier Jahre deren Konzertchef und auch ein Jahr Interimsintendant gewesen. Als Pianisten liebten ihn die Salzburger ohnehin.

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