Politische TheorieDas Buch zum Eklat

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„Kategorische Ablehnung der Mutlosigkeit“: Marko Martin bei seiner Rede im Schloss Bellevue im November 2024.
„Kategorische Ablehnung der Mutlosigkeit“: Marko Martin bei seiner Rede im Schloss Bellevue im November 2024. (Foto: Imago/Metodi Popow)

Vor einem Jahr hielt der Schriftsteller Marko Martin dem Bundespräsidenten in Schloss Bellevue dessen einst arg duldsame Politik gegenüber Putin vor. In seinem neuen Essay „Freiheitsaufgaben“ legt er jetzt noch mal nach.

Von Jens Schneider

Ist die Freiheit ein Witz? Ganz zum Ende seines fulminanten, aber mitunter wild sprunghaften neuen Buchs stellt Marko Martin diese Frage. Oder ist Freiheit, so könnte er auch fragen, nur ein Refrain eines Rocksongs, der gern mal als beliebte Zugabe gesungen wird? Martin schreibt, wie der Botschafter der Ukraine sich gefreut habe, dass die Deutschen die Freiheit so sehr liebten, dass sogar ein Rocksong mit dem Titel „Freiheit“ zu einer Hymne geworden sei. Gemeint ist natürlich Marius Müller-Westernhagens Hymne, die tatsächlich eher sinnfreie, aber kraftvolle Zeilen hat. Für den Botschafter sei es allerdings zu einer großen Enttäuschung gekommen, als er gehört habe, wie der Sänger in einer Talkshow allerlei pseudodiplomatischen Unsinn von sich gegeben und von Zugeständnissen palavert habe, natürlich auf Kosten der Ukraine.

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