Marie Tomanova: "New York New York":Raus in die Städte

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Pressefoto Marie Tomanova New York,New York

Wie man sich rauserfindet aus dem binären System sexueller Identität zeigt Marie Tomanova unter anderem in "New York New York".

(Foto: Marie Tomanova/Hatje Cantz Verlag)

Die tschechische Fotografin Marie Tomanova zeigt die New Yorker Subkultur ihrer Generation. Die feinen Unterschiede dieser Szene zu ihren Vorgängern stechen ins Auge.

Von Andrian Kreye

Für die Kinder der goldenen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zwischen der Schulzeit und dem Erwachsensein eine Zeit der absoluten Freiheit, in der sie sich verlieren, finden und oft wieder verlieren konnten. Es waren immer Städte, die diese Freiheit verkörperten. Berlin, London und vor allem natürlich New York. Meist waren diese Kinder auf der Flucht vor der Langeweile und Beklemmung der Provinz. Viele waren auf der Suche nach einem Ort, an dem es einen Platz für ihre Kunst, ihre Ideen oder ihre Musik gab. Hin und wieder fanden sich unter ihnen welche, die begannen, diese Freiheit mit einer Kamera zu dokumentieren. Hin und wieder gab es da auch jemanden mit begnadetem Auge und dem Mut, nichts zu verbergen und nichts zu beschönigen.

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