Literatur-JubiläumLest Marie Luise Kaschnitz, sofort

Lesezeit: 7 Min.

Das meiste, was Marie Luise Kaschnitz schrieb, verdankt seine Glaubwürdigkeit autobiografischen Ursprüngen – das „Ich“ vermied sie in ihren Texten aber kunstvoll.
Das meiste, was Marie Luise Kaschnitz schrieb, verdankt seine Glaubwürdigkeit autobiografischen Ursprüngen – das „Ich“ vermied sie in ihren Texten aber kunstvoll. IMAGO/United Archives/Brigitte Friedrich

Vor 125  Jahren wurde die Dichterin und Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz geboren. Ihr Werk ist nicht mehr präsent  – dabei wären ihr Duktus der Klarheit, ihre Gabe der Beobachtung heute aktueller denn je.

Gastbeitrag von Eva Sichelschmidt

„Es war Ende Januar, bald nach den Weihnachtsferien, als das dicke Kind zu mir kam.“ Das Kind ist etwa zwölf Jahre alt, es trägt einen altmodischen Lodenmantel, schwarze gestickte Gamaschen und an einem Riemen ein Paar Schlittschuhe. Es kommt nicht, wie die anderen Kinder in dieser Geschichte, aus der Nachbarschaft, um sich ein Buch auszuleihen.

Zur SZ-Startseite

Literatur
:Ein Versuch, poetisch zu leben

Der belgisch-flämische Autor Stefan Hertmans sollte dringend mehr Aufmerksamkeit bekommen. Sein neuer Roman „Dius“ erzählt von zwei kunstsinnigen Freunden, die sich mit alter Musik und Malerei aus der Gegenwart zurückziehen.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: