Die Stimme der CallasHochrisiko-Gesang

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Vorne Glamour, hinter den Kulissen tiefe Traurigkeit. Maria Callas nach einem Auftritt in Paris 1973.
Vorne Glamour, hinter den Kulissen tiefe Traurigkeit. Maria Callas nach einem Auftritt in Paris 1973. (Foto: Michel Lipchitz/AP)

Für viele ist sie die größte Opernsängerin aller Zeiten. Die hochdramatische Sopranistin Maria Callas hatte nicht nur ein außergewöhnliches, filmreifes Leben – sie hatte eben auch eine außergewöhnliche Stimme.

Von Helmut Mauró

Klingt vielversprechend nicht nur für Fans der Operndiva Maria Callas. Das Biopic „Maria“ mit Angelina Jolie in der Hauptrolle widmet sich der legendären primadonna assoluta. Die Stimme: ein hochdramatischer Sopran mit enormer Koloraturfähigkeit und auch in tiefer Lage noch extrem ausdrucksstark. Wenn sie auf der Bühne stand, hatte jeder das Gefühl, die Sängerin habe die ganze Tragik des Opernstoffes wirklich selber durchlitten. Die gedemütigte Tosca ist bei ihr nicht nur mordlustig Wütende, sondern durch die Stimmgestaltung ein mehrfach in sich gebrochener Charakter, dem darin aber etwas menschlich Heldenhaftes zukommt.

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