Marek LieberbergDer Gott des Spektakels

Lesezeit: 6 Min.

Marek Lieberberg nimmt ein Bad in der Menge bei seinem Festival „Rock am Ring“.
Marek Lieberberg nimmt ein Bad in der Menge bei seinem Festival „Rock am Ring“.
Manngold/imago

Marek Lieberberg hat „Rock am Ring“ erfunden, Adele ein Stadion gebaut und „Pink Floyd“ auf der Bühne eingemauert. Ein Treffen zum 80. Geburtstag des wichtigsten lebenden Konzertveranstalters.

Von Joachim Hentschel

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Der Weg nach oben zu Marek Lieberberg führt einmal schräg durch die Geschichte der Nachkriegskultur. Man sieht fliegende Musen und bunte, postexpressionistische Löwengesichter. Space-Gitarren schweben an einem vorbei, gefolgt von kreiselnden Hippie-Emblemen, den Zeichen der Utopie. Und Gesichtern, die schwer am Zukunftszweifel des Kalten Kriegs herumzugrübeln scheinen. Oder an der wachsenden Last der Poesie, keiner weiß es.

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Nahostkonflikt auf Festivals
:„Viva Palestina!“-Chöre sind garantiert

Sicher ist: Der Gaza-Krieg wird auf den Festivals von „Rock am Ring“ bis zur „Fusion“ in diesem Sommer präsent sein – auf den Bühnen, vor den Bühnen, im Netz. Unsicher ist indes, wie die Veranstalter damit umgehen. Wer sie danach fragt, erntet vor allem: Schweigen.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

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