AusstellungIm Namen des Vaters, des Sohnes und der Kunst

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Glocken-Hüpfburg in Bochum.
Glocken-Hüpfburg in Bochum. Christoph Reichwein/dpa

Die europäische Biennale Manifesta macht dieses Jahr im Ruhrgebiet halt. Sie bespielt zwölf mehr oder weniger verwaiste Kirchen. Wird ihr gelingen, was die Religion nicht mehr vermag: die Menschen zusammenzubringen?

Von Alexander Menden

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„Dies ist eine aktive Kapelle und kein Teil der Manifesta 16 Ruhr“, steht auf dem kleinen Schild, das an einer Glastür im Foyer der Duisburger Liebfrauenkirche angebracht ist. Die Tür selbst ist verschlossen, sehr aktiv wirkt die Kapelle dahinter an diesem Morgen nicht. Und doch ist der Hinweis hilfreich, denn das Gebäude, das die Kapelle umschließt, sieht zwar aus wie eine modernistische Nachkriegskirche, ist aber in Wahrheit bereits seit 15 Jahren ein Kunstzentrum. Um das ganz klarzumachen, erklärt ein deutlich größeres Schild vorn im Foyer auf Deutsch und Englisch: „Das ist keine Kirche“.

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