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Meinungsbildung:Kriegt euch ein

Illustration: Stefan Dimitrov

Gab es je so viele Manifeste, offene Briefe und Unterschriftenlisten von Empörten und Besorgten? Das könnte sich noch totlaufen.

Von Joachim Käppner

Im militärischen Sprachgebrauch würde man sagen, dass die Autorinnen und Autoren des Manifests "Wissenschaftsfreiheit" den Einsatz der schweren Artillerie gewählt haben. Liest man es, entsteht der Eindruck, die Freiheit von Lehre und Forschung sei aufs Höchste bedroht: Beklagt wird der Versuch, "Forschung und Lehre weltanschaulich zu normieren und politisch zu instrumentalisieren. Wer nicht mitspielt, muss damit rechnen, diskreditiert zu werden. Auf diese Weise wird ein Konformitätsdruck erzeugt, der immer häufiger dazu führt, wissenschaftliche Debatten im Keim zu ersticken."

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